Wie immer in der kalten Jahreszeit erinnern wir alle Tierfreunde daran, unseren heimischen Wildvögeln, den sogenannten Standvögeln, das Überleben zu sichern oder zumindest zu erleichtern, indem man sie artgerecht füttert.

Durch den immer kleiner werdenden, natürlichen Lebensraum leiden unsere heimischen Vögel im Winter große Not, vor allem weil es an natürlichem Futter mangelt. Wollen wir also ein "VOGELRESTAURANT" am Balkon, im Garten oder auf der Terrasse eröffnen, gilt es einige wichtige Punkte zu beachten.

 

Hygiene
Nur einwandfreies, schimmelfreies und trockenes Futter anbieten. Fertige Mischungen, die man in größeren Säcken zum Nachfüllen günstig kaufen kann, reine Sonnenblumenkerne, auch Nussmischungen oder Erdnüsse, Meisenringe usw. sind geeignet. Kein Brot, da dieses feucht geworden friert, und von den Vögeln aufgenommen zum Tod führen kann!

 

Futterhäuschen
Bitte nur Futterhäuschen oder Futtersilos anbieten, die von den Vögeln nicht betreten werden können, da diese dort auch Kot absetzen, somit das Futter mit Bakterien, Viren und Pilzsporen verunreinigen und diese auf gesunde Vögel übertragen, die daran zugrunde gehen können.

 

Fütterungszeitraum
So früh wie möglich mit der Winterfütterung beginnen, damit unsere Vögel in Not wissen, wo es Nahrung für sie gibt. Und erst wenn es richtig warm geworden ist, wieder damit aufhören, denn in einem relativ warmen Frühling brüten manche Arten, wie die Amseln, sehr früh. Sie finden dann, wenn das Wetter umschlägt, zu wenig Futter für die Brut, die ohne Hilfe jämmerlich verhungern muss.
 
Sicherheit
In einem herkömmlichen Vogelhaus haben auch Katzen unerlaubten "Zutritt".  Die sogenannten Futtersilos, die man mit dem vorgefertigten Haken am Baum aufhängt, sowie die Futterhäuschen, die nach der Futterentnahme durch die Vögel automatisch Futter nachrutschen lassen, sind völlig katzensicher.

 

Für Vogelfreunde, aber auch besonders für Kinder, gibt es eine DVD mit dem Titel "Die Vogelwelt am Futterplatz". Es werden 26 Arten heimischer Vögel vorgestellt. Darunter Kohlmeise, Singdrossel, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Goldammer oder der Seidenschwanz.   
Bei der Beobachtung des Futterplatzes durchs Fenster bietet sich hier eine wunderbare Möglichkeit, die Arten kennenzulernen.

Im Tierheim fanden sich in letzter Zeit auch Zaunkönige, Eichelhäher, Wildtauben, letztere auf dem Boden unter der Futterstelle, sowie behände Eichhörnchen ein. Allesamt sehr hungrig, das versteht sich von selbst.


In der dann folgenden warmen Jahreszeit werden wir Gastgeber mit dem lieblichen Gesang unserer gefiederten Wintergäste belohnt!  


GZ

Meise im Schnee w

 

Zurück zur Übersicht