Die Wurmkur – allzu oft auf die leichte Schulter genommen...

Gerade in Gebieten mit großen Hundepopulationen oder mit Hunden, die aus dem Ausland stammen und tiermedizinisch vielleicht nicht immer ausreichend gut untersucht wurden, ist  es nötig seinen Hund regelmäßig zu entwurmen. Nicht jeder Wurm ist im Kot sichtbar, nur einen starken Befall mit Spulwürmern kann man im Kot erkennen. Es gibt aber viele Arten von Würmern (Bandwürmer, Hakenwürmer etc.) Mit Hilfe neuartiger Präparate kann die Wurmkur zeitgleich mit dem Schutz gegen Ektoparasiten verabreicht werden.


Symptome für Wurmbefall sind:
Juckreiz am Po („Schlittenfahren“)
Durchfall und/oder Erbrechen
Verstopfung
Mangelerscheinungen durch Nährstoffverlust
Appetit- und Gewichtsverlust
Stumpfes Fell
Aufgeblähter Wurmbauch (bei massivem Befall gefährlich für Welpen!)


Unterzieht man seinen Hund vierteljährlich einer Wurmkur macht das schon Sinn; sie stellt auch sozusagen auch eine Gesundheitsvorsorge für den Menschen dar. Eine Wurmkur wirkt 24 Stunden, in dieser Zeit werden Würmer und ihre Entwicklungsstadien im Darm abgetötet und schließlich ausgeschieden. Der Hund kann sich aber jederzeit wieder anstecken. Es dauert dann ein paar Wochen, bis sich neue Würmer entwickeln und wieder ansteckende und widerstandsfähige Eier ausgeschieden werden.
Man könnte natürlich auch eine Kotprobe im Vorfeld untersuchen lassen. Ein negativer Befund bedeutet aber nicht automatisch, dass der Hund nicht doch mit Würmern infiziert ist. Für diese Methode sollte man auf drei aufeinander folgenden Tagen etwas Kot sammeln und in der Tierarztpraxis abgeben. 
                                                                                                                                                                        SW

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