Liebe Tierfreunde!
Das Arbeitsgericht hat jetzt mit Urteil festgestellt, dass die Kündigung der Pfleger durch die neue Vereinsführung in jeder Beziehung berechtigt war. Fest steht jedenfalls, dass die Pfleger unter Verletzung der Loyalitätspflicht gegenüber dem Dienstgeber Tierschutzverein eine Gruppierung, die mit allen Mitteln eine 'feindliche Übernahme' versucht hat, unterstützt haben, und ein derartiges illoyales Verhalten und der damit verbundene Vertrauensbruch eine Fortsetzung des Dienstverhältnisses für den Verein nicht mehr zumutbar war. Dies ist jetzt das letzte Kapitel der Kampagne gegen den Verein, die nun endgültig zusammengebrochen ist. Unverständlich ist, dass die Arbeiterkammer weiter solche Verhaltensweisen von Angestellten gegenüber ihrem Dienstgeber durch aufwändige und kostenintensive Prozessführung auch noch unterstützt und das Verfahren fortsetzen will.
Es gibt im Bereich des Tierschutzes zahlreiche engagierte Personen und Gruppierungen, leider ist es in vielen Fällen so, dass unter diesen engagierten Menschen immer wieder versucht wird, andere Personen, die sich ebenfalls tierschützerisch betätigen, schlecht zu machen, anzupatzen und sogar
zu kriminalisieren. Ein wirkliches Miteinander aller mit dem gleichen Ziel engagierten Menschen ist offenbar nur mehr beschränkt möglich, weil man glaubt, damit vielleicht besser an Spenden und Zuwendungen zum Nachteil der Angegriffenen heranzukommen.
Der Tierschutzverein für Stadt und Land Salzburg hat sich in der Vergangenheit zum Prinzip gemacht und wird es auch in der Zukunft so halten, keine Personen oder Vereine, die sich zum Tierschutz bekennen und tätig sind, in der Öffentlichkeit anzugreifen oder schlecht zu machen oder gar erfundene Geschichten zu verbreiten. Wir haben gerade in der gegen uns geführten Kampagne erleben müssen, dass dem Verein mit Sicherheit ein nicht unerheblicher Schaden entstanden ist. Wir
begrüßen jede Aktivität, die dem Tierschutz zugute kommt, weil sich nicht genug Leute dafür einsetzen, um das den Tieren immer wieder zugefügte Leid zu bekämpfen oder wenigstens zu mildern. Es sollten daher alle engagierten Personen und Vereine an einem Strang ziehen, und sich nicht auch noch gegenseitig das Leben schwer machen. Wir bieten daher allen Personen und Gruppierungen unsere Bereitschaft zur Zusammenarbeit an, in einzelnen Fällen haben wir damit schon Erfolg gehabt.
Im Tierheim geht alles seinen geordneten Gang. Da unser, vor 10 Jahren neu gebautes Heim, in die Jahre gekommen ist, werden langsam auch notwendige Reparaturen und Renovierungen fällig. Ein erster Schritt wurde schon getan. Wegen der hohen Kosten können weitere, notwendige Arbeiten nur Schritt für Schritt erfolgen. Wir bitten daher alle Freunde und Sympathisanten des Tierheimes
weiter um Unterstützung und Hilfe.
Wie immer bedanke ich mich bei allen Helfern, insbesondere bei den zahlreichen Spaziergängern unserer Hunde.
Herzlichst

Ihr Dr. Eckehart Ziesel